Zeichentechniken und Papiere

Hier möchte ich Ihnen die Techniken vorstellen, die ich für meine Zeichnungen verwende.

Sehen Sie sich auch die Galerie an, um einen Eindruck zu erhalten wie die Zeichnungen in welcher Technik wirken. 

Bleistifte

Bleistifte sind der Klassiker schlechthin. Meist handelt es sich um holzummantelte Graphitminen, es gibt aber auch Bleistifte die nur aus dem Minenmaterial bestehen. Auch aquarellierbare Bleistifte sind inzwischen auf dem Markt, teilweise ist ihnen sogar ein Hauch Farbe beigesetzt.

Wenn Sie sich nicht entscheiden können, vielleicht noch ein Tipp: eine Bleistiftzeichnung passt zu jedem Einrichtungsstil. Man ist in der Wahl des Passepartouts und der Rahmenfarbe freier als wenn man ein farbiges Bild aufhängt. Ein Portrait das mit Bleistiften gezeichnet wurde wirkt zurückhaltender als ein farbiges Bild, und auch ganz anders auf das Motiv konzentriert.

 

Farbstifte

... werden oft auch Buntstifte genannt. Streng genommen ist es so: Buntstifte sind das, womit jeder als Kind in der Schule gezeichnet hat. Als Farbstifte bezeichnet man die Künstlerversion.

Der Unterschied zwischen Künstlerfarbstiften und Buntstiften liegt in der Lichtechtheit und auch in der Pigmentdichte. 

Hierzulande eher weniger bekannt, sind Farbstifte eine ernstzunehmende Alternative zu den herkömmlichen Zeichentechniken. Wenn man vergleichen wollte, wären Pastellgemälde das, was Farbstiftbildern am nächsten kommt. Im Unterschied zu Pastellen kann man mit Farbstiften jedoch viel, viel feiner zeichnen. Ein mit Farbstiften gemaltes Bild wirkt oft weniger "bunt".

Meine Werke entstehen mit lichtechten Farben der Marken Sanford Prismacolor Premier, Caran d'Ache Luminance und Derwent. In den Reihen der Prismacolor und Derwent (und übrigens auch Faber-Castell Polychromos) gibt es einzelne Farben deren Pigmente nicht der höchsten Lichtechtheit entsprechen - auf diese verzichte ich, und verwende ich für meine Werke ausschließlich die lichtechten Farben.

Pastellkreiden und -stifte und Kohlestifte

Ein weiteres klassisches Material. Wussten Sie, dass schon van Gogh mit Pastell gemalt hat?

Pastelle bestehen aus Pigmenten mit einer sehr geringen Menge Bindemittel. Ihre Stärke ist, eine sehr hohe Pigmentdichte aufs Papier zu bekommen. Das Papier wiederum benötigt eine Struktur welche das Pigment auch festhalten kann, und ist daher geprägt oder mit einer körnigen Struktur beschichtet. Auch Sandpapier haben Pastellkünstler für sich entdeckt, und weiterentwickelt so dass es dicker und alterungsbeständig ist.

Mit Pastellen entstehen von hoher Leuchtkraft und Natürlichkeit. Um diese zu erhalten, fixiere ich meine Bilder nicht, weshalb sie vorsichtig behandelt werden müssen. Bitte nicht anfassen! :-)

 

Für meine Zeichnungen benutze ich u. a. Pastellkreiden von Schmincke, Unison, Terry Ludwig, Stifte von Cretacolor, Caran d'Ache, Stabilo und Derwent.

 

Papiere / Zeichenkartons

Als Basis für die Zeichnungen verwende ich sowohl weiße als auch farbige Papiere oder Folien. 

Der Unterschied liegt nicht nur in der Farbe, sondern auch der Struktur. Farbstifte und Kreiden benötigen eine körnigere Struktur, damit auch genug Pigment auf dem Papier haften bleibt und man in vielen Schichten arbeiten kann, während man mit Bleistiften auch auf sehr glattem Papier zeichnen kann. 

Hergestellt werden die verwendeten Untergründe größtenteils in den USA, aber auch Frankreich und Deutschland.

Alle meine Bilder entstehen auf Künstlerpapieren höchster Qualität, sie sind lichtecht und säurefrei.

 

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